Eisenstadt, 2008-06-01
Erfolgreiche Zwischenbilanz von HIMMEL und HAYDN in der Bergkirche Eisenstadt
Eine positive Zwischenbilanz ziehen die Verantwortlichen der Pfarre Eisenstadt-Oberberg vom abgelaufenen Veranstaltungswochenende HIMMEL und HAYDN. Mehr als 600 Besucherinnen und Besucher kamen in die Bergkirche, um an den unterschiedlichen Programmen zur Vorbereitung auf das HAYDN-JAHR 2009 teilzunehmen.
"Mit unserem Programm wollen wir auf die sehr persönliche Religiosität Joseph Haydns und auf den tiefen Glauben, der in seinen Werken mitschwingt, hinweisen!" sagt der Pfarrer der Bergkirche Martin Korpitsch. In der Bergkirche befindet sich das Mausoleum mit den sterblichen Überresten von Joseph Haydn. Im kommenden HAYDN-JAHR 2009 wird die Bergkirche auch eine der zentralen Spielstätten sein.
Lange Nacht der Kirchen
Bei den Programmen zur "Langen Nacht der Kirchen" gab es gleich mehrere Premieren: Erstmals nahm die Bergkirche an diesem österreichweiten Aktionstag teil, und das Haydn Trio Eisenstadt gab sein Debüt in der Bergkirche. "Es war ein sehr erhebender Augenblick, an der letzten Ruhestätte unseres Namenspatrons zu spielen! Wir haben uns sehr über die Einladung gefreut und hoffen, dass dies nicht unser letzter Auftritt in der Bergkirche war!" erklärte Pianist Harald Kosik nach den 3 Konzerten, in denen Haydn-Trios zeitgenössischen Stücken zu den "7 Todsünden" gegenübergestellt wurden.
Die Schöpfung
Am Samstag Abend, dem 199. Todestag von Joseph Haydn, kamen mehr als 300 Musik-freunde in die Bergkirche um eine Aufführung der "Schöpfung" in der Version für Streichquintett beizuwohnen. Das fünfköpfige Frauenensemble - (Joanna Lewis, Anne Harvey-Nagl Violine, Petra Ackermann, Anett Homoki - Viola, Melissa Coleman - Cello) überzeugte durch einfühlsame Tongebung und dynamische Tempointerpretation. Dazwischen gab es Videozuspielungen mit Schöpfungsmythen aus allen 5 Kontinenten. "In unseren Programmangeboten wollen wir immer eine Verbindung zwischen dem Gestern und dem Heute schlagen!" erklärt der künstlerische Leiter von HIMMEL und HAYDN, Gerhard Krammer. "Ich denke, dass wir damit ganz im Sinne von Joseph Haydn agieren!" "Ich bin Theologe und extra aus Klosterneuburg zu diesem Konzert gekommen. Diese Mischung - Streichinstrumente und Videos mit Texten der Schöpfungsmythologien - hat mich voll überzeugt und sehr berührt! Ich werde sicher wieder nach Eisenstadt kommen!" erzählte ein begeisterter Konzertbesucher.
Haydn - wer?
In wenigen Tagen gibt es im Rahmen von HIMMEL und HAYDN in der Bergkirche den nächsten Programmpunkt. Am Freitag, 13. Juni, findet in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Burgenland und dem Joseph Haydn Konservatorium Eisenstadt ein Programm für Kinder statt, das unter dem Motto "Haydn - wer?" steht. "Dabei wollen wir die Bergkirche als Originalschauplatz den Kindern nahebringen und mit unterschiedlichsten Stationen den Menschen Joseph Haydn "erlebbar" machen" sagt die Vizerektorin der Pädagogischen Hochschule Burgenland, Inge Strobl-Zuchtriegl.
Freitag, 13. Juni 2008 • Beginn: 11:00 Uhr • 16:00 Uhr.
Eingeladen sind Kinder von 6 bis 12 Jahren.
Dauer der Veranstaltung: 1,5 Stunden, freier Eintritt.
Rückfragen: Presse
+43 664 300 6665
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Gerhard Krammer (Dirigent) und das Haydn Trio Eisenstadt bei der Langen Nacht der Kirchen
in der Bergkirche Eisenstadt |
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